TYPO3 und SEO

Ich werde immer wieder gefragt warum ich TYPO3 als Content Management System empfehle wenn das Gespräch auf eine neue Website fällt. Zum einen natürlich bin ich TYPO3- Experte aber natürlich nicht mit dem Projekt verheiratet. Ich setze genauso Projekte mit Neos oder schön klassisch mit CakePHP um. Aber irgendwo muss doch jetzt der Hacken sein! Genau, denn in der heutigen Zeit darf eine Website am besten nichts mehr kosten. Zu Zeiten wo Webseiten mit dem 1&1- Websitebaukasten, Wix & Co. mit Werbeversprechen wie „Für Google optimiert“ lassen unsere Arbeiten schwerer verkaufen. Oder doch nicht? Wenn ein Interessent mit einer neuen Idee zu mir kommt sprechen wir ganz offen über seine Ideen unsere Möglichkeiten und ganz klar auch über das Budget. Häufig empfehlen wir sogar ein Websitebaukasten wenn das Budget für eine Website eigentlich gar nicht existiert und das Geschäftsmodell noch nicht erprobt ist. Dort gehe ich mit meinen Kunden ganz offen um. In dem Gespräch werden aber auch die Ziele, Visionen und Bedürfnisse des Interessenten angesprochen und häufig kristallisieren sich dort Wünsche und Bedürfnisse heraus, die durch ein Websitebaukasten nicht abgedeckt werden können. Eigenes für den Interessenten benötigte Funktionen und Schnittstellen, Einbindung von Produktdatenbanken usw. Und was ist mit der Suchmaschinenoptimierung kurz SEO? Viele Baukästen suggestieren bereits eine fertige und integrierte Suchmaschinenoptimierung. Doch wir müssen uns ja die Frage stellen, was ist Suchmaschinenoptimierung eigentlich? Viele Faktoren hängen von dem Webseitenbetreiber (Meinem Kunden) ab bzw. vom Inhalt der Webseite. Gerade zu Zeiten von „Content is King“ sollte es klar sein, dass es auf den Inhalt der Website ankommt, einfache gut zu lesende Texte, Grafiken und Video zusammen mit wirklichem Inhalt so, dass dieser auch ein tatsächlichen Mehrwert für den Besucher der Website darstellt. Ein sauberen, klar strukturellen HTML- Code setze ich eigentlich voraus und sollte nicht als OnPage- SEO verkauft werden, jedenfalls nicht dann wenn die Website neu erstellt wird. Soweit wäre dann ja auch alles gut, Inhalte lassen sich mit den Websitebaukästen selbstständig einpflegen und formatieren. Wenn jetzt nur die Konkurrenz nicht wäre! Was wenn meine Konkurrenz den selben  Baukasten verwendet? Wie soll ich dann ggf. meine Website besser strukturieren? Am HTML- Code lassen sich in solchen Baukästen schließlich keine Änderungen vornehmen. Und genau dies ist einer der Gründe warum ich meinen Kunden und potentiellen Interessenten gleich eine vernünftige Lösung in TYPO3 empfehle. Die Vorteile:
  • Volle Kontrolle über
    • die Content- Struktur
    • Navigations- Struktur
    • HTML- Aufbau und Struktur
  • Beliebig viele Vorlagen (Templates) in einer Website
  • Vorlagen zu 100% dem Inhalt angepasst werden und nicht umgekehrt
und viele Weitere Faktoren spielen hier eine große Rolle. Fazit: Mit Websitebaukästen können wir Geschäftsideen testen, den ersten Umsatz generieren oder einfach nur eine Visitenkarte erstellen. Webseiten die nur wenig kosten dürfen sind hier richtig aufgehoben. Jedoch wenn es um Erweiterungen, Suchmaschinenoptimierung usw. geht kommen die Baukästen sehr schnell an Ihre Grenzen. Daher gilt: Erst überlegen, dann Auswählen und ggf. vor der Auswahl Kosten, Nutzen und benötigte Funktionen im Vorfeld abklären und nicht zu kurzsichtig in die Zukunft des eigene Geschäftsmodells schauen. Ansonsten läuft man Gefahr viel Arbeit in den Sand zu setzen.
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